Das es noch einfacherer geht beweise ich übrigens im folgenden Foren-thread, den man braucht um in einen bestimmten TS-Channel einer Spiele-Community zu kommen.

True Word - No Lie!
Da fühlt man sich teilweise wie auf Arbeit.
Vorstellungstexte von Gilden ähneln heute ebenfalls immer mehr an Marketingmethoden in der realen Wirtschaft, man bietet 10 Leute, die engagiert Spielen und sucht 2 Auszubildende als Bogenschützen und Zauberer, um das Team zu unterstützen.
Man will nicht unterstellen... Ich fang schon an wie diese komischen „Ich finds zwar doof, will aber keinen Ärger“ - Blogger... natürlich kann man unterstellen, dass die Leute es auf der Karriereleiter nicht weit gebracht haben und nun ein Ventil brauchen.
Vielleicht geht es sogar so weit, dass man gar nicht mehr spielt um entspannt Zeit zu vertreiben zu haben, sondern um eine Volkswirtschafts- oder (obwohl anderes Thema) Wirtschaftssymulation zu haben. Einen gewissen reiz hat es, die Frage ist wozu man das macht.
Ohne Erklärung gibt es Breitseite von Leuten die das Lesen würden, wenns im Forum stehen würde.
Neulich aufgegriffen, könnte es wirklich aufgeteilt sein zwischen „Machern“ und „Passiven“ , zum einen Leute die leiten und zum anderen die Gefolgsleute, welche sich dazu verschreiben zu folgen.
Man könnte nun wieder komplett abdriften und behaupten, die Leader wären einfach nur Leute, die es im wahren Leben zu nichts gebracht haben.
So einfach muss es aber nicht sein, es ist möglich, dass man es genießt etwas zu schaffen, so wie etwa ein Künstler oder ein Unternehmensgründer.
Wenn man von der Theorie ausgeht, dass man sich Online anders verhält, da Hemmungen fallen. Kann man auch davon ausgehen, dass auch die Angst zur Selbstständigkeit fällt, bei der man viel verlieren kann, denn das einzige was man in einer Gilde verlieren kann ist Zeit und Ingame-Geld (nicht wirklich viel davon). Vielleicht haben Gildenleiter vieles mit Vereinsleitern gemeinsam: Beide geben befehle – viele folgen diesen ohne Widerstand, vorausgesetzt es dient dem Zweck. Ein Fußballtrainer könnte zum Beispiel niemals verlangen, dass jetzt nur noch Tore aufgebaut werden, allerdings schon, dass man einen Tag nur läuft mit der Begründung des Konditionstrainings. Das lässt sich beliebig auf Gildenleiter oder sonstige Gründer transferieren.
Der Rest sind Mitläufer, die etwas anderes erreichen wollen. Ob es nun Ingame-Gold, Ehre (die für PVP-Kämpfe lolz) oder Macht ist, um effektiv daran zu kommen braucht man verbündete und am einfachsten geht es in der Gilde.
Selbst rücksichtsvolle Spieler suchen nach Anerkennung für deren Hilfe, wohingegen Co-Leader oder „höherrangige“ eine gewisse Kontrolle haben wollen und diese auch durch frühe Anhängerschaft bekommen.
Hmm... ohne das Parteien erwähnt werden, fallen parallelen auf.
Wie auch immer, während die eigentlichen Leader oder Besitzer noch diesen engagierten Geist haben, fangen die direkt unterliegenden nun an Ihre macht zu nutzen und Leuten wie mir auf die nerven zu gehen.
Ich meine, ich will doch auch nur mein Geld verdienen und mir wird überall aufgedrängt, man solle sich mehr am Gildenleben beteiligen und die Instanz mitzulaufen, wo es egal ist ob nun 7 oder 8 Menschen mitgehen.
Wenn man sich dem allerdings regelmäßig unterwirft gibt es ansehen und wer dem Gründer immer recht gibt hat schon eine höhere Stellung.
Das ließe sich in einem 2. Teil bestimmt weiterführen, doch dazu gibt es im echten leben genug Beispiele.
Allein die länge des Textes sollte genügen, um zu verdeutichenl wie kompliziert Online-Rollenspiele, Clans und Spiele-Communities geworden sind.
Damals, vor 5 oder 6 Jahren, hat man sich ingame getroffen, ein ründchen gechattet und kam dann auf die Idee öfter was zusammen zu machen.
Später traf man im gemeinsamen Spiel noch 3 andere und da hatte man seine Spielgruppe, in MMOs schnappte man dann noch 10 weitere auf, die dann reguläre Mitglieder worden, aber da interessierte irgendwie keinen wer nun der Boss war.
Die größere Aufgabe war eher den böse Lich, die dummen studenten (das war einfach genial x) im 5on5-Ladder oder auch die böse Allianz zu besiegen.

0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen